Rumba-Drilling und Ruhrpott-Darling

Ricardo Lemvo ist der Held dreier Kontinente: er stammt aus Kinshasa im Kongo, liebt Rhythmen aus Kuba und lebt seit vier Jahrzehnten in Los Angeles. Nach längerer Pause kommt sein neues Album „La Rumba SoYo“ mit afro-kubanischer Finesse. „Wir haben gewonnen Leuteeeeee!”, postete Lary nach dem Gewinn des New Music Awards auf ihrer Facebook-Seite. Die Wahl-Berlinerin stammt aus Gelsenkirchen-Ückendorf und will nun die Welt erobern mit ihrem Elektro-Soul-Pop-Album „Future Deutsche Welle“


Cover: Ricardo & Makina Loca Lemvo - "La Rumba Soyo"
Cover: Ricardo & Makina Loca Lemvo – “La Rumba Soyo”

Ricardo Lemvo & Makina Loca: “La Rumba Soyo” (Cumbancha/Exil/Indigo)

Ein echter Weltenbürger meldet sich zurück: Ricardo Lemvo, der kalifornische Außenposten für Salsa, Merengue und Rumba. Er ist vor 57 Jahren im Norden von Angola geboren worden und hat die 60er Jahren als Kind in Kinshasa verbracht. Dort war damals Musik aus Kuba extrem angesagt – kein Zufall, denn afrikanische Sklaven hatten einst ihre Rhythmen in die Karibik mitgenommen. Anfang der 50er hatte Celia Cruz ein Konzert in Kinshasa gegeben. Die Rumba Congolaise war geboren und Ricardo angefixt.

Von Kinshasa nach L.A.

1972 durfte er zu seinem Vater nach Los Angeles in die USA reisen. Neben dem Politik-Studium waren nachts in den Clubs die besten Latin-Musiker verfügbar – und das war dann der Startschuss für die Band “Makina Loca”. Schnell war die Zielrichtung klar: eine Fusion verschiedenster Stile aus Ricardos Heimat Kongo mit den karibischen Vorbildern eines Oscar D’Leon oder auch Tito Puento. “Ich bin der König des Rumba, tanz mit mir durch die Nacht” – heisst es auf “Rumba SoYo”, dem Titelstück des neuen Albums. Merengue aus Lateinamerika trifft auf Soukous aus Afrika – und es klingt, als hätte es diese Fusion schon immer gegeben.

Havanna meets Angola

Im Zentrum steht ein Duett zwischen Ricardo Lemvo und seinem alten Kumpel Jesus Pérez aus Havanna – gesungen auf spanisch sowie kongolesisch. Der Chef des angolanischen Nationalen Radios, Adao Filipe, hat zahlreiche Texte geschrieben. Und man ist immer wieder verblüfft, wie beide es geschafft haben, viele afrikanische Dialekte plus spanisch und portugiesich so aus einem Guss zu präsentieren.

Elegant und vital

Ricardo Lemvos neues Album ist auch vom Titel “La Rumba SoYo” her ein Verweis auf sein wichtiges Werk aus dem Jahr 1998: “Mambo Yo Yo” – damals wurde der Grundstein gelegt zu einer eleganten Fusion zwischen afrikanischer und lateinamerikanischer Musik. Auf dem neuen Album ist zu jedem Song dann auch der Stil nochmal aufgeführt – Bolero, Son, Rumba oder die klassische Salsa. Das macht “La Rumba SoYo” auch interessant für alle Salsa- und Merengue-Tänzer und die Fans des Buena Vista Social Clubs. Ein echter Weltenbürger präsentiert hier also sein Alterswerk, das vor Vitalität strotzt. Ricardo Lemvo und Makina Loca: Afro-Latin zum Tanzen und Staunen.


Cover: Lary -"Future Deutsche Welle"

Lary -“Future Deutsche Welle” (Chimperator/Sony)

“Ich konnte mich nie selbst kategorisieren, ich würd’ nicht sagen, ich bin Soul oder R&B oder nur Pop”, so Lary alias Larissa Sirah Herden noch vor zwei Jahren über ihren eigenen Stil. Damit tun sich Musikerinnen und Musiker ja bekanntlich immer schwer. Aber wenn eine wichtige Trophäe ins Spiel kommt, wird das alles nebensächlich: “Völlig verrückt!!!” – das steht nun auf Larys Facebook-Seite. Sie ist die Newcomerin des Jahres, geadelt von mehreren Jugendwellen.

Larys Connection: Curse und Patrice

Das Album ist da und der Preis gewonnen – perfektes Timing – live hatte uns Lary ja schon im Mai überzeugt bei unserer BIG UP! Party, als Teil des Afrostep-Projekts von Patrice. Lary steht solo für Elektro-Soul-Pop mit deutschen Texten. Ihre Mentoren: Curse und Tim Bendzko, aber auch Patrice und Chima. Und vielleicht auch ihre Mutter und der Musiklehrer in Gelsenkirchen-Ückendorf: Lary durfte schon mit zehn Jahren im Chor eines Musicals mitsingen. Zuhause gabs eine Wurlitzer-Jukebox mit Soulplatten. Noch wichtiger vielleicht die Besuche beim Vater in London, der sie mit jamaikanischen Reggaebeats versorgte.

Die Beatgees basteln luftig

Auf dem Album überwiegen Slow-beats mit Elektro-Touch, eher luftig und zugleich basslastig produziert. Die Stimme wird durch diverse Filter gejagt, darf für sich selbst im Chor singen. Damit steht Lary ganz vorn, Jessie Ware oder auch Lorde sind die Fixsterne, denen sie gern nacheifert. Die vier Jungs vom Produzententeam Beatgees aus dem Berliner Prenzlauer Berg haben die Songgerüste gebastelt. In einer alten Brauerei ist das Album aufgenommen worden. Und fast schon klar: Lary lebt jetzt in Berlin, da gab es wohl nach der New-York-Erfahrung auch kein Zurück mehr in den Ruhrpott.

“Future Deutsche Welle”

Beim Texten habe sie sich von Hermann Hesse beeinflussen lassen, sagt Lary. Sie reimt mit introvertierten Lyrics, über Liebe, Spass und das Selfie-Foto. Der Albumtitel “Future Deutsche Welle” ist natürlich ein Promo-Gag. Er trifft nicht den Kern von Larys Musik, denn die “Neue Deutsche Welle” – kurz: NDW – war ja Anfang der Achtziger Jahren eher von einer Punkattitüde geprägt. Was aber gar nicht problematisch ist, denn es funktioniert auf der Schiene: einfach mal machen, aber auch nachdenklich sein, himmelhochjauchzend – zu Tode betrübt. Ein Selfie schiessen, jung und schön ist man sowieso. Es gibt nichts zu bereuen.

Macht sie ihren Weg?

Lary hat ihre Karriere eigentlich schon mit zehn Jahren gestartet. Nun ist sie 28 und wird ihren Weg gehen. Lary wird nach ihrem Sieg bei den New Music Awards jetzt für alle wichtigen Festivals im kommenden Jahr gebucht werden.

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12. September 2014 von Eastenders
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Jung und naiv in die digitalen Arbeitswelten

Anmerkungen zum Microsoft-„Manifest für ein neues Arbeiten“

Die 30jährigen wollen flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, auch von zuhause zu arbeiten. Umgarnt werden sie dabei von Konzernen wie Microsoft, der in seinem „Manifest für ein neues Arbeiten“ die Abkehr von den üblichen 9 to 5-Jobs propagiert. Das ist durch hosentaschenkleine Computer möglich geworden. Ist diese Generation Y für die Gewerkschaften bereits verloren? Um diese Frage zu beantworten, hilft ein Blick in die jüngste Literaturgeschichte.

 

Im Roman „Generation X“ von Douglas Coupland aus dem Jahr 1991 ist der Begriff „McJob“ bekannt geworden. Der kanadische Autor spielte damals auf den Niedriglohnsektor bei Firmen wie McDonalds an, die zumindest in den USA ohne Sozial- und Rentenversicherung, Kündigungsschutz oder Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung Arbeitnehmer beschäftigen. Im Roman beschrieb Coupland bereits damals die Prekarisierung in seinem (erfundenen) „Lexikon einer neuen Arbeitsgesellschaft“. Man hätte es also schon Anfang der neunziger Jahre ahnen können: „McJobs“ würden in den kommenden Jahrzehnten sehr real werden. Die Coupland’sche „Generation X“ ist jene, die sich mit weniger Wohlstand und ökonomischer Sicherheit begnügen muss als die Elterngenerationen, aber andererseits für deren ökonomische und ökologische Sünden büßt. In diese Altersgruppe fällt aber auch die Entwicklung vom Personalcomputer als Alltagsgerät, das in den Folgejahren immer kleiner, handlicher und für die Arbeitswelt bedeutender wurde. Der Begriff „McJob“ bekommt somit eine ganz neue Prägung, was sein Schöpfer bereits ahnte.

Microsklaven arbeiten Tag und Nacht

Mitte der neunziger Jahre war es wiederum Coupland, der die Entwicklungsgeschichte des Computersystems „Windows 95“ in seinem brillanten Roman „Microsklaven“ treffend beschrieben hat. Es ist eine penibel genau recherchierte Innenansicht der Firma Microsoft in ihrer erfolgreichsten Phase. Eine Horde von Programmierern ernährt sich fast rund um die Uhr von Cola und Pizza, um nebenbei das Herzstück des Microsoft-Konzerns zu erschaffen, eine grafische Benutzeroberfläche namens Windows. Diese Nerds aus dem Roman waren eigentlich schon Vorläufer der heutigen Generation Y.

Erste Erkenntnis: die Lektüre von sogenannter Popliteratur – wie in diesem Fall über die Arbeitsgesellschaft – kann nur von Vorteil sein. Auch im gewerkschaftlichen Kontext.

Wir kennen die Entwicklung des Personal Computers seit seiner Erfindung, weil wir ihn privat und im Büro selbst nutzen. Wir wissen, was es bedeutet, wenn „Windows XP“ auf die nächste Generation „migriert“ werden muss und hinterher nicht mehr alle Programme funktionieren. Wir merken, wie abhängig der Büroalltag vom Platzhirsch Microsoft längst ist. Daran haben auch viele Versuche nichts geändert, die proprietären und teuren Lizenzen durch freie und quelloffene Open-Source-Varianten auszutauschen. Die Firma Microsoft verdient weiter prächtig an uns bzw. an ihren Produkten. Und trotzdem weiß sie: da treten junge Menschen mit ihren Laptops und Smartphones ins Berufsleben ein, die technisch auf dem gleichen oder sogar einem besseren Stand sind. Diese Menschen hassen den klobigen Personalcomputer auf dem Büroschreibtisch mit seinem eigentlich hoffnungslos veralteten Betriebssystem.

„Nicht arbeiten wie die Eltern“

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Was macht Microsoft in einer Situation, in der die eigenen Produkte nicht mehr zeitgemäß sind? Man tritt als Sponsor der jährlichen Fachveranstaltung „re-publica“ in Berlin auf und kauft sich zugleich eine ganze Diskussionsveranstaltung. Weil man bei Microsoft weiß: hier treffen sich die wichtigen Multiplikatoren, Menschen wie Markus Herrmann (27), der von sich selbst sagt: „Ich komme aus einer Arbeiterfamilie vom Dorf“. Was gleichzeitig impliziert: der Pro7-Macher („Circus Halligalli“) und Autor („Aaarfz“) will genau das nicht mehr: so arbeiten wie seine Eltern.

Als Lobbyist hat Microsoft auch den Journalisten und Blogger Richard Gutjahr eingekauft, der in der Internet-Szene eine außergewöhnlich hohe Wertschätzung besitzt. Er pendelt zwischen den Arbeitsorten München, Köln und dem Wohnort seiner Familie, Tel Aviv. Schon aus diesem Grund ist Gutjahr ein Paradebeispiel für einen hyperflexiblen und hypermobilen Jobnomaden. Wie oft er seine beiden Kinder in Israel pro Monat tatsächlich sieht, verrät er hingegen nicht. Vermutlich erledigen mehrere Nannys den Betreuungsjob, damit Gutjahr weiterhin so flexibel arbeiten kann, wie im Manifest beschrieben. Ausgerechnet McKinsey-Mann Holger Haenecke bricht auf dem Microsoft-Podium eine Lanze für die vielbeschworene Familienfreundlichkeit des Konzepts „für ein neues Arbeiten“: man könne ja flexibel von zuhause arbeiten, wenn die Kinder mal krank seien. Das würde er mit seiner eigenen Familie jedenfalls so umsetzen. Als Personaler bei McKinsey ist Haenecke markige Schlagworte gewohnt: nicht mehr „Work-Life-Balance“ sei gefragt, sondern „personal balance“. Wie er das konkret anstellt, ein „Projekt fertigzustellen“ und gleichzeitig Kinder zu bändigen, bleibt sein Geheimnis.

„Alles in der Hosentasche“

 

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„Wir arbeiten gerne, motiviert und engagiert, stoßen aber täglich an Grenzen, die wir nicht länger akzeptieren“ – so lautet ein Satz aus dem sogenannten „Manifest für ein neues Arbeiten“. Die „Grenzen“ beschreiben aber keinesfalls die Bereiche Prekarisierung oder Arbeitsverdichtung. Es geht vielmehr um die „Gähnen“-verursachende Situation im Büroalltag: „Wir wollen nicht mehr länger am Schreibtisch festgehalten werden, wenn wir doch alles, was wir zum Arbeiten brauchen, in der Hosen- oder Aktentasche mit uns rum tragen“.

Das Microsoft-Manifest greift also die vermeintlichen Wünsche der Generation Y auf und mischt sie gnadenlos mit gewinnorientierten Eigeninteressen. Man ist bei Smartphones und Tablets im Hintertreffen gegenüber den Mitbewerbern, also gilt es aufzuholen. Die Generation Y ist oft noch kinderlos – da kann man im „Manifest“ behaupten: „Wir wollen unsere Kollegen und Mitarbeiter treffen, auch wenn wir selber zuhause, mit unseren Kindern auf dem Spielplatz oder in der Pause auf der Wiese sitzen“. Der Smartphone-Papa lässt grüßen, wie man ihn schon heute auf etlichen Spielplätzen beispielsweise im Prenzlauer Berg begutachten kann. Was haben die Kinder davon? Nichts. Hauptsache Papa (oder Mama) sind „always on“ – überall online.

Und es klingt ja auch so schön: „Wir lehnen starre, unflexible Arbeitsverhältnisse ab. Wir können nichts mit festen Hierarchien anfangen, die naturgegeben scheinen, aber mit natürlicher Autorität nichts zu tun haben. Und wir wollen auch nicht länger mit der Technik und den Werkzeugen von gestern arbeiten“. Viele 30jährige werden diese Sätze aus dem „Manifest für ein neues Arbeiten“ ohne die Wimpern zu zucken unterschreiben. Und da liegt die Crux: wer so denkt, der hält auch die Errungenschaften der Gewerkschaften für veraltet.

Tarifverträge? Von gestern.

Auch der Microsoft-Mann Thorsten Hübschen unterstreicht diese unreflektierte „Trend-Ideologie“, wenn er davon redet, die Betriebsräte seien oft „Teil der verkrusteten Strukturen“. Carmen Hildebrand, Socialmedia-Frau bei Metro, pflichtet ihm bei. Klar, wir befinden uns nicht auf einem Gewerkschaftskongress, sondern auf dem Bloggerkongress „re-publica“. Das Stimmungsbild ist eindeutig: Microsoft ist progressiv – gemeinsam mit der Generation Y, an die man sich unter dem Einsatz sämtlicher viralen Kampagnenkunst ranschmeißt. Gewerkschaftsarbeit? Tarifverträge? Von gestern.

Zweite Erkenntnis: der Besuch sogenannter Hipstertreffen – wie in diesem Fall der „re-publica“ – empfiehlt sich, um ein Stimmungsbild der entsprechenden Szene zu bekommen.

In seinem Erfahrungs- und Praxisbericht hat SAP-Betriebsratsmitglied Ralf Kronig in der Gegenblende 24 auf die Schattenseiten der Flexibilisierung hingewiesen. Der immense Leistungs- und Erwartungsdruck sei wie ein Sog, dem niemand entkomme, auch am Feierabend, in der Nacht und am Wochenende nicht. Den Beschäftigten werde eine ungeheure Flexibilität und unmenschliche Veränderungsfähigkeit abverlangt. Kronig: „Oftmals sind psychiatrische und therapeutische Einrichtungen die letzte Hilfemöglichkeit für Betroffene, die unter Burnout, Depressionen oder Angststörungen leiden“.

Im „Circle“ gibt es keine Chefs mehr

Die Belletristik kann auch hier wieder weiterhelfen, um einen Blick in die Zukunft zu werfen. In der Fortschreibung der Romane von Douglas Coupland hat aktuell der US-Autor Dave Eggers sein Buch „Der Circle“ vorgelegt. Es ist ein Update der Lebens- und Arbeitsverhältnisse im Silicon Valley. Die Hauptfigur ist eine 24-jährige Kalifornierin, die einen Job beim „Circle“ ergattert hat. Das ist ein freundlicher Internetkonzern, der sämtliche Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat. Es gibt dort, so wie es im Microsoft-Manifest gefordert wird, keine vermeintlichen Chefs mehr. Und was bedeutet das? Klar, die Arbeitszeit kann gar nicht mehr von der Freizeit getrennt werden. Die gesamte Person, nicht nur ihre Arbeitskraft, wird dem Zugriff des cheflosen Ganzen ausgesetzt. Da wird dann abends in der Kneipe beim Bier Tacheles geredet.

In den USA hat dieser Roman bereits im vergangenen Jahr ein großes Aufsehen erregt. Eggers habe darin eine Erzählform für die Arbeitstatsachen der digitalen Avantgarde gefunden, die hinter der erfahrungsgesättigten Transparenz klassischer Industriegesellschaftsliteratur nicht zurückstehe, wie etwa „Hard Times“ von Charles Dickens oder einigen Dramen des Naturalismus, so kommentierte ihn die FAZ.

Geheime Geschichte des modernen Arbeitsplatzes

Dass die realen Entwicklungen im Silicon Valley die erfundene Geschichte von Dave Eggers aus dem Roman „Der Circle“ längt eingeholt haben, ist nicht verwunderlich. Man kann die „Geheimgeschichte des modernen Arbeitsplatzes“ sogar nachlesen unter dem Titel „Cubed“ im neuen Buch des „n+1“-Redakteurs Nikil Saval. Untertitel: „Eine geheime Geschichte des Arbeitsplatzes“. Rezensenten sind bereits vollauf begeistert, weil sie wissen was Saval dort am Beispiel der IT-Industrie beschreibt, denn es scheint klar, dass es künftig auf fast alle anderen Sparten der Arbeitswelt ausgeweitet wird. Julie Ann Horvath, eine Protagonistin im Buch, verlässt desillusioniert ihren Arbeitgeber (die Open-Source-Schmiede „GitHub“), weil sie mit dem versprochenen hierarchiefreien Arbeiten nicht mehr klarkommt und weil die Übergänge zwischen Freizeit und Arbeit verschwimmen. Ann wusste nie, wie privat die abendlichen Kneipengespräche unter Kollegen eigentlich waren. Als man sie schließlich um „klärende Treffen“ bat – es waren ja keine Chefs, die sie da einbestellten, es machten sich nur Freunde Sorgen –, begann sie, den Kuschelbetrieb als einengend zu empfinden. Im Endeffekt hat Horvath ihrem Arbeitgeber massive Einschüchterungsversuche zum Vorwurf gemacht. Die Situation eskalierte, als die Ehefrau des Firmengründers sie privat einlud, um dann ihre Situation in der Firma zu thematisieren.

Die Factory in Berlin-Mitte kopiert San Francisco

Unweit des alten Mauerstreifens in der Bernauer Straße in Berlin hat vor wenigen Wochen die „Factory“ eröffnet, ein „Start-Up-Campus“ nach dem Vorbild von Google oder Facebook mitten in Berlin. Google hat eine Million Euro in diese Start-Up-Fabrik investiert und unterstützt die Gründer mit Mentorenprogrammen und Beratungen. Der Audiodienst „Soundcloud“ ist Hauptmieter des Start-up-Zentrums. Deren Produktmanagerin Jennifer Beecher ist ebenfalls Verfechterin des Microsoft- „Manifests für ein neues Arbeiten“. Sie selbst finde ihr Stück Privatheit, indem sie einfach mal die Benachrichtigungsoption für neue Mails („Push notifications“) auf ihrem Smartphone abstelle. Beecher erinnert vom Typ her an die weiblichen Hauptfiguren Mae aus „Der Circle“ und Ann aus „Cubed“.

Wie könnte ihr Leben also weiter verlaufen? Wird sie eine Familie gründen? Wird sie jemals in eine Gewerkschaft eintreten? Wir werden es sehen, wenn Jennifer als typische Vertreterin der Generation Y 15 Jahre älter ist. Vielleicht ist sie dann so desillusioniert vom flexiblen Arbeiten ohne Hierarchien wie heute bereits ihre Kollegin Ann Horvath aus der GitHub-Reportage im Buch „Cubed“. Es lohnt jedenfalls zum besseren Verständnis der Hintergründe des vermeintlich so progressiven „Manifests für ein neues Arbeiten“, zunächst mal die Werke von Eggers und Saval zu lesen. Und sich vielleicht hinterher zu sagen: „so jung und naiv – nein Danke!“.

Literatur

Douglas Coupland: „Generation X“ und „Microsklaven“. Galgenberg Verlag, Hamburg, 1992; Hoffmann & Campe 1996.

Dave Eggers: Der Circle. Aus dem amerikanischen Englisch von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. ISBN: 978-3-462-04675-5; 560 Seiten, gebunden; erscheint am 14.08.2014.

Nikil Saval: „Cubed – A Secret History of the Workplace“. Randomhouse 2014.

Links:

http://www.microsoft.com/de-de/news/pressemitteilung.aspx?id=535059

http://1drv.ms/QTNyBB

http://re-publica.de/session/manifest-ihr-nennt-es-arbeit-wir-nennen-es-unser-leben-einfachmachen-0

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12. September 2014 von Eastenders
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Polit-Reggae und Retro-Politur

Tiken Jah Fakoly ruft auf seinem neuen Album “Dernier Appel” den afrikanischen Kontinent auf, die Grabenkämpfe endlich zu beenden. Elektro-Disco-Soul aus London mit hochpolierten Retrofaktor und Falsettgesängen liefern “Jungle” jetzt auch auf Albumlänge.


Cover: Tiken Jah Fakoly - Dernier Appel
Bild 1 vergrößern Cover: Tiken Jah Fakoly – Dernier Appel

Tiken Jah Fakoly: Dernier Appel (Wrasse Rec. / Harmonia Mundi)

Vier Jahre nach dem letzten Album “African Revolution” startet Tiken Jah Fakoly mit seinem neuen Werk “Dernier Appel” einen ultmativen Aufruf zur Einigkeit des afrikanischen Kontinents. Aus Sicht von Fakoly ist das bitter nötig. Allein schon aufgrund der Ereignisse in seiner Wahlheimat Mali und seinem Geburtsland Elfenbeinküste. In seinen Songs thematisiert er einmal mehr die Missstände und kritisiert Ausbeutung, Neokolonialismus, Globalisierung und den Machtmissbrauch der herrschenden Elite.

Von der Elfenbeinküste nach Mali

Nach Morddrohungen durch Anhänger von Laurent Gbago und Morden an mehreren seiner Freunde ging Tiken Jah Fakoly schon vor mehr als zehn Jahren ins Exil nach Mali. Doch stumm ist er dadurch nicht geworden: Aller Gefahr zum Trotz setzt er sich weiterhin lautstark für ein besseres Afrika ein. Tiken Jah betreibt mittlerweile in Malis Hauptstadt Bamako den Livelclub “Radiolibre”. Oft begrüßt er dort die Gäste persönlich. Im Obergeschoss ist ein Tonstudio untergebracht. Jeden Freitag und Samstag steht Fakoly selbst oder Nachwuchs-Musiker auf der Bühne des in den Reggae-Farben grün-gelb-rot gestrichenen Hauses.

Nneka und Patrice an Bord

Als Clubbetreiber im flirrenden Nachtleben von Bamako kennt man natürlich Gott und die Welt. Für die Gästeliste seines Albums hat sich Tiken Jah hat sich auf drei berühmte Namen beschränkt: Reggae-Kollege Alpha Blondy wird auf dem herausragenden Tune “Diaspora” gefeatured, der fast 60-jährige Mann von der Elfenbeinküste ist das große Vorbild für Tiken Jah. Patrice und Nneka sind auf jeweils zwei Stücken dabei: “Human Things” und “Too much Confusion” und geben sich gemeinsam die Ehre bei der Coverversion von Max Romeos “War ina Babylon”.

Schwarz oder weiß – so wie du selbst

In “Human Thing” geht es um das typische schwarz-weiß-Klischee nach dem Motto: weiße Menschen sind so und schwarze eben anders. Nneka und Tiken Jah stellen gemeinsam fest: Von Paris bis Timbuktu ist es überall so, dass alle so sind wie du. Fußball-Fan Tiken Jah weiß auch: Es ist vollkommen egal, ob der Torschütze schwarz oder weiß ist, hauptsache er macht ein gutes Spiel.

Viele Reggae-Hits

Ein tolles Sommeralbum fürs Chillen am See. “Dernier Appel” hat eine Extraportion Afrika mit drinne: Saiteninstrumente aus Westafrika, Djembe-Trommeln, Bläsersätze. Das alles gibt dem Africaa Reggae von Tiken Jah eine sehr besondere Note. Der Mann ist damit gerüstet für den Weltmarkt. Das Album klingt absolut modern und hat eine Menge potentieller Hits auf Lager.


Jungle: Busy Earnin'
Bild 2 vergrößern Jungle

Jungle: Jungle (XL Rec. / Indigo)

Monatelang durfte gerätselt werden: Wer steckt hinter dieser Retro-Soul-Funk-Eletro-Band “Jungle”? Die Suchmaschine spukte nur Fragezeichen aus. Im Internet waren stylishe Fotos aufgetaucht von bis zu zwölf Leuten, dazu gabs einen Videoclip mit einer sechsjährigen Breakdancerin namens B-Girl Terra im Vorabtrack “Platoon”. Die Hype-Maschinerie wurde also perfekt in Gang gebracht.

Wer steckt jetzt wirklich hinter Jungle?

Jungle sind zwei Studiotüftler, die behaupten, sie wollten nicht selbst im Vordergrund stehen. Deshalb hatten sie zuerst nur die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen verraten: J für Josh und T für Tom. Sie kennen sich angeblich schon seit ihrer Kindheit in Westlondon. Darauf spielt auch der Bandnamen an: Auf die dortige Do-it-yourself- und Underground-Kultur sowie den Großstadt-Dschungel generell. Wenn man die größten Hits der letzten Monate – “Happy”  und “Get Lucky” von Pharell Williams zusammen mit Daft Punk – mit dem Sound von Jungle vergleicht, dann ist klar: Da will man auch hin.

Wie eine Kopie von “Happy”

Tracks wie “Time”, “Busy Earning” oder “Platoon” haben denn auch die funkyness von Pharrell Willimas geklaut, klingen zuweilen wie wie ein blueprint des Megahits “Happy”. Jungle mögen geniale Kopisten sein, aber ihre Tracks passen eben perfekt aufs Urlaubsmixtape der 2014er-Saison. Es darf gepflegt gechillt werden, es gibt einen Whistle-Song zum Mitpfeifen und es gibt schöne Keyboardflächen, die an Air erinnern.

Falsettstimme als Geheimrezept

Das Rezept ist auf dem ganzen Alben durchgehalten worden, es funktioniert aber vor allem über den falsettgetränkten Gesang von Tom und Josh. Auf Gastauftritte von irgendwelchen Promis können die Jungs aus London getrost verzichten. In ihrem Plattenschrank haben sie ja die Vorbilder schon stehen: die Discohits der BeeGees mit ihrem Falsettgesang; Chic, die Band von Nile Rodgers mit dem Megahit “Le Freak” oder auch das Album “Cupid & Psyche 95” von Scritti Politti mit Green Gartside.

Jungle kommen zum Melt-Festival

Live habe Jungle beim Festival South-by-Southwest in Austin überzeugt, und sie sind nächste Woche beim Melt-Festival mit dabei. Da werden sie eher klotzen als zu kleckern, denn das ist dann parallel zum Albumrelease der wichtigste Liveauftritt in Deutschland. Sie sind Mitte August beim Dockville-Festival in Hamburg und im November folgt die Clubtour.

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12. September 2014 von Eastenders
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Google kauft Drohnenfirma “Titan Aerospace”

Die Rechnung für Google ist einfach: Mehr Internetuser bedeutet mehr Google-User. Der Konzern will daher auch die Dritte Welt ans Netz bringen. Der Kauf des Drohnen-Herstellers Titan Aerospace bringt Google diesem Ziel einen Schritt näher. Kollegengespräch dazu in hr1 START:

07. Mai 2014 von Eastenders
Kategorien: Aktuelles, Internet | Comments Off on Google kauft Drohnenfirma “Titan Aerospace”

#rp14 Into the wild

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On the other hand, wholesale football jerseys one of Vick’s major competitors for the starting job doesn’t yet measure up in that area. Fourth round pick Matt Barkley, out of USC, has been impressive with his accuracy. Chip Kelly doesn’t blame Vick for last seasonThe last two seasons haven’t been good to Mike Vick. I’d live about 20 years longer if I didn’t.’His final words to the group were that the Times was ‘a world jewel.’ He then added: ‘I hope we can all get along.’But his relationship with the Times was just one of the issues raised during the wide ranging 75 minute conversation.He was asked a number of questions, including whether or not he planned on appointing a special prosecutor to go after Hillary Clinton for her private email servers.After being pressed on the matter, Trump said: ‘I don’t want to hurt the Clintons, I really don’t.Trump’s adviser Kellyanne Conway NFL Jerseys Cheap (above) was seen closely watching her computer during the meeting, which was being live tweeted by members of the Times staffLater asked about what he hoped to accomplish during his presidency, Trump said: ‘I would love to be Replica ray bans the one who made peace withIsrael and the Palestinians, that would be such a great achievement.’He said that cheap oakleys sunglasses he believes his son in law Jared Kushner could help make peace between the two countries, and whenasked what kind of role he might see for Kushner, Trump said it would be one involving the Middle East.Trump also disavowed the alt right, defended his chief strategist Steve Bannon against claims that he is racist, and once again raved about how much he likes President Obama.’I didn’t know if I’d like him. I probably thought that maybe I wouldn’t, but I did. I Fake Oakleys really enjoyed him a lot,’ said Trump.When asked about potential conflicts of interest between his business interestsand role as president, he said: ‘ The law’s totally on my side, the president can’t have a conflict of interest.”My company’s so unimportant to me relative to what I’m doing.’And he added: ‘If it were up to some people, I would never, ever see my daughter Ivanka again.’When asked about Bannon, he said: ‘If I thought he was a racist Cheap Football Jerseys or alt right or any of the things, the terms we could use, I wouldn’t even think about hiring him.’Incoming White House chief of staff Reince Priebus also defended Bannon.When asked about so called alt right white supremacists who Cheap Oakleys are aligning themselves with Trump, he offered a strong rejection.. The plot of Super Mario Bros. Is essentially the tale of one long real estate struggle, as Bowser attempts to take over the Mushroom Kingdom and Mario shows up way too late to prevent him from doing so. Despite forming the kingdom’s entire defense force, Mario rarely hears about an invasion until after Bowser has had enough time to build a series of castles.

07. Mai 2014 von Eastenders
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Habib Koité & Miss Platnum: Heimatliebe und Neugeburt

Zwei Jahre nach dem Militärputsch in Mali plädiert Superstar Habib Koité auf seinem neuen Album für Zusammenhalt – gerade jetzt. Und die Berliner Balkan-Braut Miss Platnum erfindet sich neu: weniger Balkan, dafür Texte auf Deutsch.

Habib Koité: Soô (Contrejour/Broken Silence)


Habib Koité: Soô
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Seit 20 Jahren ist Habib Koité auf internationalen Konzertbühnen unterwegs, um die Klänge und Rhythmen des Vielvölkerstaates Mali zu präsentieren. Auf seinem neuen Album “Soô” geht es deshalb vor allem um den Zusammenhalt – und das fast genau zwei Jahre nach dem Militärputsch.

Heimatverbundenheit

Habib Koité hat sich ganz bewusst dafür entschieden, in Mali zu bleiben – und nicht ins Exil nach Europa zu gehen. Im Titelsong des Albums “Soô” besingt er die Kraft der Freundschaft. Denn jene Freunde, mit denen man schon in der Kindheit zuhause draußen gespielt hat, blieben auf immer Freunde. Koité: “Der Song handelt davon, wie wichtig es ist, einen Ort zu haben, an dem man sich wohl fühlt, wo man aufgewachsen ist, Familie, Freunde, Erinnerungen hat”. Er sei viel unterwegs gewesen und habe ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass man den Verlust des Zurückgelassenen spüre. Gerade in dieser Situation, in der sich viele Leute in der Heimat nicht mehr wohl und sicher fühlen, möchte er ihnen Mut zusprechen, für eine bessere Zukunft zu arbeiten – nicht im Ausland, sondern zuhause.

Geschichtenerzähler

Koité ist in eine Griot-Familie hineingeboren worden, seine Vorfahren waren Geschichtenerzähler und so war eine Karriere als reisender Troubadour quasi vorherbestimmt. Koité: “Ich habe schon immer in verschiedenen Sprachen gesungen, einer meiner größten Erfolge hatte sogar einen Text auf Tamaschek, der Tuareg-Sprache”. Dies spiegelt auch den Reichtum malischer Kultur wider. Koité ist stolz auf die Tradition. Als Student am Konservatorium in Bamako widmete er sich der europäischen Musik und spielte parallel in den Clubs internationalen Pop. Der Durchbruch kam Ende der 80er Jahre mit der eigenen Band Badama. Seither tritt er überall auf der Welt auf, bei uns zuletzt beim Afrika-Festival vor einem Jahr.

Neue, junge Musiker

Mit dem Koraspieler Tounami Diabaté und dem Ngoni-Virtuosen Bassekou Kouyaté sind zwei Superstars aus Mali als Gäste auf dem Album dabei. Im gemeinsamen Stück “Tenere” geht’s um die Mandingo-Kultur mit ihrem Westafrika-Blues. Koité hat außerdem mehrere junge Musiker an Bord geholt, sie spielen unter anderem Handperkussion, Buschharfe und Spießlaute. Dafür gibt es kein Schlagzeug mehr, was für den Klang eine ziemlich radikale Veränderung ist. Für Koité ist es wichtig, dass seine Bandmitglieder verschiedenen Ethnien angehören. Er war nach eigener Aussage darum bemüht, die Mikrokulturen, die verschiedenen Volksgruppen von Mali miteinander zu verknüpfen.

Fußballsong und die Piaf

Die Kinder jagen dem runden Leder nach – auch in den Straßen von Bamako, der Hauptstadt von Mali. Darum geht’s im Fußballsong “Balontan” – im WM-Jahr 2014 fast unabdingbar. Habib Koité verneigt sich auf dem Album aber auch vor Edith Piaf. Sie schaffe es in genialer Weise, über die Liebe zu sprechen, “davor ziehe ich meinen Hut”.

Miss Platnum: Glück und Benzin (Four Music)


Miss Platnum: Glück und Benzin
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Ruth Maria Renner alias Miss Platnum hat lange gebraucht, um eine eigene Marke zu werden. Nach ihrem Platin-Erfolg mit dem Projekt “Lila Wolken” geht’s für die Berlinerin mit rumänischen Wurzeln jetzt so richtig los.

Imagewandel: deutsche Texte

Auf ihrer Website steht: “Miss Platnum ist tot”. Gemeint ist die lustige Kunstfigur, die zusammen mit Peter Fox und einer rumänischen Blaskapelle durch die Hauptstadt gezogen war – mit der Textzeile “Come marry me!”. Ruth Maria Renner stammt aus Rumänien und hatte einige Jahre lang den Balkan-Pop á la Shantel als ihr Ding entdeckt. Aber dieser Hype ist vorbei. Wer ihr Debütalbum “Rock me” von 2005 kennt, weiß: Miss Platnum wollte sowieso immer eher in Richtung R&B gehen. Nun macht sie Pop mit deutschen Texten und schrammt zuweilen haarscharf am Schlager vorbei. Als Vorbereitung hat Ruth gern mal Platten von Hildegard Knef aufgelegt.

Selbskritik eingebaut

Dass die Fallhöhe durchaus hoch ist, weiß Miss Platnum. Man spürt in den Texten auch Selbstzweifel: sie macht in “99 Probleme”, ihrer Vorabsingle, sogar den Druck der Plattenfirma zum Thema, nach dem Megaerfolg von “Lila Wolken” doch jetzt bitteschön ein neue paar Hits abzuliefern. Ihr Kommentar: “Hör dir meine alten Alben an, alles schon gesagt”. Wichtiger für die Karriere waren aber die Gastauftritte der vergangenen Jahre. Miss Platnum hatte von Anfang an Unterstützer und Freunde, von den Fantastischen Vier über Peter Fox bis zu Marteria und Yasha. Das zahlt sich letztlich aus, um selbst zur Marke zu werden. Coach Hire in Manchester

Beats von den Krauts

Das Produktionsteam “The Krauts” hat auch diesmal wieder die Beats für Miss Platnum gebastelt. Yashas Bruder David Conen bildet zusammen mit Vincent von Schlippenbach sowie dem Kölner Dirk Berger das Erfolgstrio. Auch wenn Balkan-Pop für Miss Platnum mittlerweile fast abgehakt ist, gibt’s wenigstens einen Track mit Ghettotech-Anleihen (“Letzter Tanz”). Die Single “Glück und Benzin” hingegen ist stilistisch ganz klar auf der Linie von “Lila Wolken”: langsame Beats, R&B-Gesang, das Ganze tiefergelegt mit fetten Bässen. Auch wenn Miss Platnums neues Solowerk keine Riesenhits abwirft: auf den Festivals wird sie bestimmt die Party-Knaller live spielen. Auf dass sich die Wölkchen lila färben.


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01. April 2014 von Eastenders
Kategorien: Aktuelles, Musik, Radio | Comments Off on Habib Koité & Miss Platnum: Heimatliebe und Neugeburt

Berlinale 2014

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‘It’s bitterly disappointing for us,’ he said. ‘It’s a big decision in a big game which we didn’t get and it wasn’t even in doubt, it was a clear, clear handball and the referee had a clear look. My players gave everything today and if they weren’t going to get it from open play they certainly deserved it from the penalty spot. Even if you drink one serving every hour you are awake, your daily caloric intake would ray ban sunglasses sale be severely deficient at approximately 160 calories, and your sodium extraordinarily high, roughly 7,450 mg the current daily recommendation is 2,400 mg or less. Isn bad. Our bodies use sodium as a transport system, carrying nutrients into and out of the cells. Decorate the rest of the truck in your teams colors and symbols, then have two of your team players in the back of the truck passing the ball back and forth. It is more than just a float. It is something the people at the parade can actually watch and enjoy. I couldn set up the controllers, as there was no response from the emulator as I pressed the buttons to setup the controls. ray ban sunglasses sale I tried NBA Jerseys Cheap to cheap oakleys sunglasses see if the PC was getting anything at all so I tried to check through the control panel to see if I could identify the problem. The troubleshooter gave me a pretty useless answer (that there was something wrong with my USB port, something that I knew was not true) I checked he controller settings and attempted to calibrate my controller. “He has been the face of the franchise almost from the day he was selected. The seventh overall pick of the 2007 draft, Peterson is Minnesota’s all time rushing leader with 10,190 yards. His status as one of the league’s transcendent talents was cemented when he rushed for 2,097 yards in his 2012 MVP campaign despite suffering a torn anterior cruciate ligament in the final weeks of the 2011 season.. Some boaters use a combination of chain and rope, that’s why the one word “rode” is what you should use, even if you have only rope or chain. Besides, it sounds salty. Typically an anchor rode will be made of rope with a few feet of chain attaching it to the anchor. Though he had little formal experience, Carter was always entertaining, known for his knack for making others laugh. He recalled pulling down his roommate’s pants, leaving him standing there with only shorts in the dining hall freshman year at UCLA. “He couldn’t do much about it because he was carrying trays,” Carter chuckled. The reason Couric, and people in general, are so curious is because of a huge misconception and source of confusion: the idea that being trans requires some kind of surgery either just the genital surgery (sex reassignment surgery, which is more properly called genital Cheap Jerseys reconstructive surgery), or aesthetic procedures like having a jaw shave to make it look more feminine or a tracheal shave to get a smaller Adam’s apple. That’s not the case at all a huge number of “trans” people are just gender nonconforming. They feel they’re androgynous and they don’t see the need to not be.”Just because I like certain things, it doesn’t mean I want the whole ‘package,’ so to speak.”.

18. Februar 2014 von Eastenders
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