Emobilität und die VCD-Umweltliste

 

Tipps

• Die Batterieproduktion ist aufwändig. Um das auszugleichen, muss ein E-Auto gut    20 000    Kilometer    mit    grünem    Strom fahren. E-Autos als Zweit- oder Drittwa- gen sind ökologisch kontraproduktiv.
• E-Autos sind heute in Fahrzeugflotten sinnvoll, beim Carsharing, im Lieferverkehr. Die Deutsche Post baut inzwischen selbst E-Fahrzeuge. Carsharing ist eine Gelegenheit, E-Autos kennenzulernen.
• Im Privatbesitz sind E-Autos Pendlern zu empfehlen, die mehr als 50 Kilometer am Tag unterwegs sind. Ökologisch auf jeden Fall, finanziell, wenn am Arbeits- platz kostenlos Strom geladen werden kann. Unbedingt Öko-Strom tanken!
• Vor dem Autokauf intensiv Probe fahren. Unbedingt prüfen, ob die Reichweite bei ungünstigen Wetterbedingungen genügt. Viele Autofahrer kommen mit einer niedrigen Reichweite aus, aber die muss verlässlich sein. Infos zur Kaufprämie: www.bafa.de
mel ihre CO2-Flottenbilanz schönen. Im Gegenzug wurde vorübergehend die Pro- duktion vernünftiger E-Autos wie VW up! und E-Smart eingestellt. Das Engagement der Hersteller lässt Wünsche offen.
• Ein Plug-in-Hybrid sollte auch im Sprit- modus wenig verbrauchen. Passabel sind unter anderem der Toyota Prius Plug-in- Hybrid oder der VW Golf GTE.
• Bei vergleichbarer Ausstattung kostet der VW Golf mit Automatikgetriebe als Benziner etwa 21500 Euro, als Diesel 24000, mit Erdgas 26000, E-Golf 35000, als Plug-in 37000 – ohne Kaufprämie.
• Die beiden ersten Brennstoffzellenautos sind unpraktikabel, weil es nur 20 Was- serstofftankstellen in Deutschland gibt.
• Der BMW i3 wurde als E-Auto konzi- piert, er kostet 34950 Euro. Der Nissan Leaf ist das international meistverkaufte Auto. Konkurrenzlos beim Preis: Citroën C Zero und Peugeot iOn für 19390 Euro minus Kaufprämie. Vor einem Jahr kosteten beide noch knapp 25900 Euro. Aber Vorsicht: sechs bis acht Monate Liefer- frist. Eine komplette Liste batterieelektrischer Fahrzeuge unter

www.vcd.org/themen/auto-umwelt/vcd-auto-umweltliste

01. September 2016 von Eastenders
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Funkhaus Nalepastrasse wird entkernt

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01. September 2016 von Eastenders
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Mother India 2015 HKW Berlin Wassermusik feat. Asha Bhosle

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27. August 2015 von Eastenders
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Crowdfunding für den Amen-Break

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Schlagzeuger stehen normalerweise immer im Hintergrund. Das scheint sich jetzt zu ändern. Der mit drei Oskars prämierte Film „Whiplash“ zeigt einen Schlagzeugschüler, der von einem – man muss sagen – sadistischen Musiklehrer malträtiert wird. Ein anderer Schlagzeuger aus den USA ist verantwortlich für den wahrscheinlich berühmtesten Drumloop der modernen Musikgeschichte. Leider ist dieser Mann, er hiess Gregory Cylvester Coleman, vor knapp neun Jahren verarmt gestorben. Von all den Produzenten, die sein Schlagzeugsolo gesamplet hatten, sah er nie einen Penny, genau wie seine Bandkollegen. Der britische Diskjockey Martyn Webster hat als Geste der Wiedergutmachung eine Spendenaktion im Internet gestartet. In vier Wochen sind schon über 31.000 Euro zusammengekommen. Rund 1700 Menschen haben kleine Beträge gespendet. Zum Vergleich: eine Datenbank im Internet listet mindestens genausoviele Musikstücke – rund 1500 – die den sogenannten „Amen-Break“ in irgendeiner Form verwendet haben.

07. April 2015 von Eastenders
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Fashiontech 2015

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Ein Schwarm leuchtender und blinkender Fahrradfahrer: “Trafo Pop”, ein Fahrrad-Kollektiv von Designern und Künstlern, die in der Dämmerung gemeinsam durch die Straßen radeln – mit ihren selbstgebauten Leucht-Jacken. Auf den Westen sind LED-Screens eingebaut, die mittels Arduino Miniatur-Computern gesteuert werden. Das Kollektiv lädt dazu ein, bei den Night Rides mitzufahren. Die LED reagieren auf die Beats – Tweets sind auch möglich. Freaky!

22. Januar 2015 von Eastenders
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Amsterdam Klezmer Band – Blitzmash

Die Amsterdam Klezmer Band hat sich rar gemacht auf den deutschen Konzertbühnen im vergangenen Jahr. Aber 2015 starten die sechs Musiker mit ihrem aus der Ukraine stammenden Sänger Alec Kopyt wieder durch – mit neuem Album und neuer Mission: „Blitzmash“. Das steht für zwei Dinge, so Klarinettist Janfie van Strien: „Alles muss schnell gehen“, das sei die eine Bedeutung. Die zweite: „Mashup“ steht für den Mix an Stilen, den wir auf diesem Album hören – und der ist vielseitiger denn je.

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Eine „Klatsche“

Für diesen Mix haben die Niederländer sogar noch einen weiteren Begriff auf Lager: „Klatschen“. „Das heißt auf jiddisch: alles vermengen“, erklärt Saxophonist Job Chajes. „Meine Mutter sagte das zu meinem Vater, wenn er einen Eintopf kocht: du machst eine Klatsche“. Für ihr neues Album hat die Amsterdam Klezmer Band ihren Horizont nochmals erweitert. Es gibt Polka, Rap, Funk, Reggae, Balkanpop, Jazz sowie orientalische Einflüsse. Diese Zutaten lassen die Klezmer-Tradition in einem ganz neuen Licht erscheinen, für Puristen vielleicht zweifelhaft. Für Job Chajes ist die Entwicklung der Band und ihrer Musik hingegen logisch: „Kulturen brauchen manchmal etwas länger, aber früher oder später vermischen sie sich“.

Skip & Die“ dabei

Ihren Produzenten Jori Collignon vom Globa-Pop-Duo „Skip & Die“ kennen die Amsterdamer schon aus seiner Zeit beim holländischen Rap-Kollektiv „C-Mon & Kypski“. Janfie van Strien: „Wir mögen seine Drumsounds und elektronischen Beats“. Die Arbeit am Album könne man sich wie bei einem Puzzle vorstellen. Alle sechs Musiker haben jeweils zwei Songs komponiert, das Gerüst aufgenommen und das Material an Jori weitergegeben. Beim Track „Ladybirds“ ist auch Cata.Pirata, die Sängerin von Skip & Die zu hören – als eine Art Reminiszenz an Künstlerinnen wie M.I.A.

Mehr Frauen denn je

Noch nie hat die Amsterdam Klezmer Band mit so vielen Sängerinnen gearbeitet: neben Cata.Pirata ist auch Lilian Vieira als Gast dabei, die Sängerin der holländisch-brasilianischen Band Zuco 103. Sie liefert einen lustigen Text ab, wie man zur Musik der AKB tanzen sollte („Steig mir nicht auf die Füsse!“). Die aus Marrokko stammende Sängerin und Poetin Samira Dainan rezitiert ihr Gedicht „Zwischen Gestern und heute“ und kontrastiert damit den Songtext von Job Chajes über zwei jüdische Menschen, einer davon ist sein Opa. Auch sehr poetisch geht es zu auf einem Song, dessen Text die türkische Sängerin Kivilcim beigesteurt hat.

Istanbul-Connection

Überhaupt, die Istanbul-Connection der Amsterdam Klezmer Band wird auf dem neuen Album wieder aktualisiert. Bereits vor zwölf Jahren hatte man mit der Galata Jazz Band ein gemeinsames Album aufgenommen. Nun taucht im Stück „Bambi Café“ das Gerüst von damals wieder auf – in einer modernisierten Version. Im Hinterkopf haben die Musiker bereits ihr 20jähriges Bandjubiläum im kommenden Jahr – Arbeitstitel: AKB 2.0.

Balkan-Hype? Egal!

Ende der 90er Jahre haben Janfie, Job und die anderen als Straßenmusiker angefangen. Das war – von den üblichen Durststrecken abgesehen – in Amsterdam damals durchaus lukrativ. Weil sich sehr viele Menschen für den neuen Sound aus Balkan, Gipsy und Klezmer interessierten. Die Amsterdam Klezmer Band hat es mit Durchhaltevermögen und Professionalität geschafft, sich eine weltweite Fangemeinde zu erspielen. Große Festivalzelte und -säle sind nun die Spielstätten. Aber ist der Balkan-Hype nicht vorrüber? Janfie: „Wir waren schon vor dem Hype da und sind es auch jetzt noch – weil es mehr ist als ein Hype“. Es werde immer ein Publikum für diese Musik geben – ähnlich wie beim Reggae Janfie: „Und wir haben immer noch den Turbo, den macht braucht!“. Job Chajes ergänzt: „Qualität ist eben Qualität – das verstehen die Menschen im Publikum“.

Und die Ukraine?

Zur aktuellen politischen Situation in der Ukraine könnte die Band viel erzählen – schliesslich ist Alec Kopyt, der aus Odessa stammt, seit mehr als zehn Jahren so etwas wie der Frontmann der Amsterdamt Klezmer Bad. Er hat „Mokum“ (jiddisch für Amsterdam) seine neue Heimat gefunden. „Wenn mir jemand vor 30 Jahren erzählt hätte, dass ich mal in einer traditionellen Band die Lieder meiner Heimat spielen würde, hätte ich ihn ausgelacht“, erklärt Kopyt. Nun singt er im Track „Bhangra Balkan Style“ über seine neue Rolle als polyglotter Sänger: „Ich habe mir gerade ein neues Ipad geleistet und nehme es mit auf die Tour de France“. Um damit Rad zu fahren? Nein, schmunzeln die Bandkollegen: Alec skypt damit immer Backstage mit den Verwandten in der Ukraine.

15. Januar 2015 von Eastenders
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Martin Morales: Peru Bravo & Ceviche

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Der ehemalige Musikmanager Martin Morales hat seine Kindheit in Peru bei seiner peruanischen Familie verbracht. Seit seinem 11. Lebensjahr geht er gerne auf Märkte und kocht peruanische Speisen, die er von seinen Tanten, Eltern und Großeltern gelernt hat. Erst ist er seiner anderen Leidenschaft – der Musik – gefolgt und hat viele Jahre in der Musikbranche gearbeitet, u.a. für Labels wie Outcaste („Oi Va Voi“).

Später hat er beschlossen seine beiden Leidenschaften – Musik und peruanische Küche – zu vereinen und ein Restaurant zu eröffnen. So hat er mit seiner Ehefrau 2012 das Restaurant „Ceviche“ im Londoner Stadtteil Soho eröffnet. „Ceviche“ ist ein peruanische Nationalgericht. Hierzu wird frischer Fisch in einer Limetten-Chili Mischung ein paar Minuten mariniert und dann mit knackigen roten Zwiebelscheiben und Koriander serviert.
Jetzt gibt’s von Martin ein CD-Compilation namens „Peru Bravo“ mit Musik aus seiner Kindheit in Lima.

http://byte.fm/sendung/dj-eastenders-bricolage-deluxe

 

 

16. Oktober 2014 von Eastenders
Kategorien: Aktuelles, Ernährung, Musik, Radio | Comments Off on Martin Morales: Peru Bravo & Ceviche

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